Worauf man beim Kauf einer Mauernutfräse achten sollte

Bevor man blindlings eine Schlitzfräse kauft, sollte man sich erstmal ein paar Gedanken machen. Denn nur so kann man einem eventuellen Fehlkauf aus dem Weg gehen. Innerhalb dieses Artikel bekommst du von uns 5 Tipps, worauf man beim Mauernutfräse kaufen achten sollte.

1. Genügend Leistung

Das wichtigste Auswahlkriterium beim Kauf einer Mauerfräse ist die Leistung des verbauten Motors. Nur wenn dieser stark genug ist, kommt die Maschine im Arbeitsalltag nicht ständig an ihre Grenzen. Auch hält ein stärkerer Motor deutlich länger und er sorgt auch noch dafür dass das Fräsen durch harte Materialien deutlich schneller von Statten geht. Außerdem verkantet die Fräse beim Arbeiten viel seltener.

Die Mauernutfräse sollte mindestens 1000 Watt an Leistung haben. Ansonsten wird man ziemlich wenig Freude mit seiner Fräse haben.

2. Ausreichende Schlitzbreite

Um möglichst viele Kabel nebeneinander platzieren zu können, muss der Schlitz möglichst breit sein. Daher sollte man eine Fräse kaufen, die es einem erlaubt breite Schlitze zu realisieren. Allerdings gibt es auch Fälle wo es nicht auf die maximale, sondern auf die minimale Breite ankommt. Das kann zum Beispiel beim Verlegen von dünnen Sat-Kabeln der Fall sein. Hier macht es keinen Sinn, wenn die minimalste Schlitzbreite der Mauernutfräse 20 mm beträgt. Man muss dann nämlich am Ende nur unnötig viel Hohlraum ausfüllen.

Am besten ist es, wenn die Fräse über eine stufenlos verstellbare Schlitzbreite mit einem Minimum von 40 mm verfügt.

3. Aktzeptable Schlitztiefe

Hierauf sollte man beim Kauf einer Mauernutfräse ganz besonders achten. Denn mit günstigen Fräsen kann man lediglich bis zu 40 mm tiefe Schlitze realisieren. Das mag im ersten Moment zwar nach viel klingen, reicht aber nur für maximal zwei Kabel. Wer mehr verlegen möchte oder gar muss, benötigt ein Modell mit einer maximalen Schlitztiefe von ca. 60 mm. Es gibt am Markt auch noch ein paar Modelle mit denen man noch tiefer fräsen kann, allerdings lohnen sich diese nur für Profis.

Unser Tipp lautet hier ganz klar: Lieber zu viel mögliche Schlitztiefe als zu wenig. 40 mm sollten daher die absolute Untergrenze darstellen.

4. Gefahrloser, einfacher Trennscheibenwechsel

Das Wechseln der Trennscheibe sollte möglichst einfach von statten gehen. Am geschicktesten ist es, wenn es ganz ohne Werkzeug funktioniert. Selbstverständlich sollte auch auf die Sicherheit geachtet werden. So muss man die Welle der Fräse auf alle Fälle festsellen können. Nur so ist 100 % gewährleistet, dass man sich nicht an einr plötzlich drehenden Trennscheibe verletzt.

Der Trennscheibenwechsel sollte ohne Werkzeug vollzogen werden können. Außerdem sollte die Welle feststellbar sein.

5. Integrierte Absaugvorrichtung

Damit man nicht nach der Arbeit noch umständlich sauber machen muss, ist eine Absaugvorrichtung an der Mauernutfräse von Vorteil. Dank ihr geht das Arbeiten fast völlig ohne den lästigen Staub von statten. Um die Absaugvorrichtung an einer Mauernutfräse nutzen zu können, benötigt man allerdings einen Industriestaubsauger. Profis, die Ihre Fräse täglich einsetzen müssen, werden dies gerne in Kauf nehmen. Nicht zu letzt aufgrund der geringern Feinstaubbelastung für die Atemwege.

Die Mauernutfräse sollte über eine Absaugvorrichtung verfügen. So lässt sich mithilfe eines Industriestaubsaugers viel Zeit und Schmutz einsparen.

Unser Fazit:

Natürlich ist es am besten, wenn die künftige Mauernutfräse alle aufgezählten Punkte erfüllt. Allerdings sollte man seine Produktwahl immer an den eigenen Geldbeutel, das spätere Anwendungsgebiet sowie die Anforderungen auf der Baustelle anpassen.

Festhalten lässt sich, dass für Heimwerker in der Regel günstige Modell ausreichen. Profis hingegen sollte nauf Nummer sicher gehen und das Maximum an Ausstattung heraus holen. Hierbei gilt: Lieber ein paar Euro zu viel als schlussendlich zu wenig ausgeben. Nur so wird man lange Freude an seiner Schlitzfräse haben.